Angelfreunde Brake e. V.

32657 Lemgo - Brake

 

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Aktuelles und Informatives

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„Wir bewegen Lippe“, Besuch von der LZ (Juli 2016)

 

Unter dem Titel „Wir bewegen Lippe“ besuchte uns Mitte Juli ein Team der LZ. Daraus entstanden ist ein kleiner Beitrag über den Angelverein Angelfreunde-Brake e. V. und im speziellen über das Fliegenfischen an der Bega. Viel Spaß beim lesen.

 

Zum Beitrag in der LZ geht es hier:

 

LZ online

 

 

 

 

Der Steinbeißer - Tier des Monates August (August 2014)

 

Foto: Steinbeißer (Dorngrundel), © W. Fiedler.

(Quelle: Pressemitteilung des LANUV zur Wahl des Steinbeißers zum Tier des Monates August 2014)

 

Das Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV NRW) wählte im August den Steinbeißer zum Tier des Monates. Im August werden vielerorts die Kleingewässer und Bäche zu warm, so dass sauerstoffliebende Kleinfische ihre liebe Not haben. Nicht so der Steinbeißer, mit Hilfe der Darmatmung, bei der verschluckter Luft der enthaltene Sauerstoff im Darm entzogen wird, kann er diese Zeiten überstehen. Generell sind Kleinfische wie Steinbeißer, Koppe oder Elritze wichtige Bestandteile der heimischen Gewässer. Aufgrund der oftmals fehlenden Dynamik unserer Gewässer und der dadurch fehlenden Schwemm- und Umlagerungssande sowie der aktuell stark verschlammten Gewässersohle findet der Steinbeißer in der Bega derzeit jedoch keinen günstigen Lebensraum.

 

LANUV NRW Pressemitteilung

 

 

 

 

Die heimischen Forellen werden zum Fisch des Jahres gewählt (März 2013)

 

Der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) hat in Abstimmung mit dem Deutschen Angler Verband (DAV), dem Bundesamt für Naturschutz (BfN), dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) und dem Österreichischen Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF) die Forelle zum Fisch des Jahres 2013 gewählt (Quelle: www.vdsf.de). Zu den einheimischen Forellen gehören die Bachforelle, die Seeforelle und die Meerforelle. Im Begasystem gehört die Bachforelle zu den bekannten Vertretern dieser Lachsfische. Mit der Wahl der Forellen zum Fisch des Jahres macht der VDSF auf die weiterhin problematische Situation der heimischen Forellenbestände aufmerksam. Obwohl z.B. in Nordrhein-Westfalen die Situation der Bachforellen bei der Vorstellung der „Roten Liste“ der bedrohten Tiere im Jahr 2011 (siehe unten) als eine stabilisierte Tierart genannt wurde, zeigen weiterhin viele Flusssysteme eine negative Entwicklung der Bachforellenbestände. Trotz der Bemühungen, entsprechend der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL, 2000) die Durchgängigkeit der Flussläufe wieder herzustellen, sind heute insbesondere die Laichhabitate selbst bedroht. Leider gehört auch die Bega zu diesen extrem bedrohten Lebensräumen.

 

Fisch des Jahres 2013  Die Forellen

Foto: Bachforelle © A. Hartl

(Quelle: Pressemitteilung des VDSF zur Wahl der Forellen zum Fisch des Jahres 2013)

 

Pressemitteilung des VDSF, seit 2014 DAFV

 

 

 

 

Die Bachforelle wird Tier des Monates Februar (Februar 2013)

 

Das Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV NRW) wählte im Februar die Bachforelle zum Tier des Monats. In den Wintermonaten wandern die Bachforellen zu ihren Laichplätzen und laichen in Kiesbetten ab. In diesen Kinderstuben der Bachforellen entwickelt sich die Bachforellenbrut über 2 bis 3 Monate, bis die kleinen Bachforellen im zeitigen Frühjahr schlüpfen. Durch Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie wurden und werden zahllose Wanderhindernisse in unseren Flüssen (Wehre, Stauanlagen u. w.) wieder passierbar gemacht, in dem diese Querbauwerke entweder abgerissen, oder Fischpässe bzw. Fischtreppen angelegt werden. So wird es den Kurzdistanz Wanderfischen wieder ermöglicht, ihre „Kinderstuben“ zu erreichen. Durch zunehmenden Sedimenteintrag in unsere Flüsse und Bäche werden die Kiesbetten jedoch vermehrt mit Schlamm und Schlick überdeckt, so dass eine erfolgreiche Fortpflanzung der Kieslaicher derzeit oftmals nicht mehr möglich ist. Dieser Sedimenteintrag wird u. a. durch den vermehrten Anbau von Energiepflanzen (Mais) in den letzten Jahren weiter beschleunigt, da die Maispflanzen bei Starkregen dem Erdreich nur einen unzureichenden Halt geben. Hier ist insbesondere zwischen der Wasserwirtschaft, dem Naturschutz und der Landwirtschaft ein Dialog gefordert, um diesem Prozess des Landabtrags und somit dem Verlust wertvollen Erdreiches entgegen zu wirken, um so zu einer Regenerierung der Kiesbetten in unseren Flüssen beizutragen.

 

LANUV NRW Pressemitteilung

 

 

 

 

Der europäische Flussaal, Tier des Monates September (September 2012)

 

Das Landesamt für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (LANUV NRW) hat den Aal zum Tier des Monates September gewählt. Im Monat September beginnt die Reise der ausgewachsenen Aale aus unseren Flüssen in Richtung der Saragasso-See. Dort laichen die Aale dann ab und sterben. Die Larven der Aale werden dann wieder über den Golfstrom zurück an unsere Küsten gespült. Aufgrund zahlreicher Faktoren, wie einer Überfischung der Glasaale, der Wanderhindernisse in unseren Flüssen sowie zahlreicher Umweltgifte gilt der Aal jedoch heute als gefährdet. Dieses alles hat zur Wahl des Aales zum Tier des Monates September 2012 beigetragen.

 

LANUV NRW Pressemitteilung

 

 

 

 

Hecht, Tier des Monates Februar (Februar 2011)

 

Das Landesamt für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (LANUV NRW) hat den Hecht zum Tier des Monates Februar gewählt. In dieser Zeit zieht es den Hecht aus den tieferen Bereichen der Gewässer in überflutete Wiesen und Gräben in den Randbereichen der Flüsse und Seen. Ziel dieser Wanderung ist das Laichgeschäft und somit die Fortpflanzung des Hechtes. Aufgrund der Eingriffe des Menschen auf den natürlichen Lebensraum des Hechtes durch Eindeichung und Begradigung der Gewässer wurden die natürlichen Laichhabitate des Hechtes immer weniger. Aus diesem Grund wurde der Hecht zur bedrohten Tierart. In den letzten Jahren wurden diese Entwicklungen aber erkannt und Gegenmaßnahmen ergriffen (z.B. Gewässerauenprogramm). Diese Aktivitäten wirken sich positiv auf die Hechtbestände in NRW aus.

 

LANUV NRW Pressemitteilung

 

 

 

 

Wieder häufiger in Nordrhein-Westfalen anzutreffen, die Bachforelle (Februar 2011)

 

Das nordrhein-westfälische Umweltministerium hat im Februar 2011 die neue Rote Liste der gefährdeten Arten vorgestellt. Gegenüber dem Jahr 1999 weisen als Beispiele der europäische Flussaal sowie die Äsche eine stärkere Gefährdungsstufe auf. Aber es gibt auch positives zu berichten. Die Bachforelle ist gegenüber dem Jahr 1999 wieder häufiger in den Gewässern anzutreffen. Auch in der Bega und ihren Nebenflüssen ist die Bachforelle zu finden.

 

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© Marko Siekmann, 2007

 

 

 

 

Fisch der Jahres 2011 (Januar 2011)

 

Der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF), das Österreichische Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF), das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) haben die Äsche (Thymallus Thymallus) zum Fisch des Jahres 2011 gewählt. Früher an der Bega ein häufiger und gern gesehener Fisch, heute aufgrund von Umweltproblemen (Kolmatierung der Gewässersohle durch vermehrte Sedimentablagerungen aufgrund intensiver landwirtschaftlicher Nutzung im Einzugsgebiet) und des Fraßdruckes durch die Kormorane fast ausgestorben.

 

© Sadik Vrajoli, 2010

 

 

 

 

Der Kormoran (Oktober 2010)

 

Die Angelfreunde Brake e. V. haben es sich zum Ziel gesetzt, die natürliche Umwelt am und im Gewässer zu erhalten.

Eine natürliche Unterwasserwelt gibt es nicht ohne eine intakte Umwelt, zu der auch unsere heimischen Vögel gehören. Aber der einseitige Schutz der Vogelwelt bringt auch einseitige Ergebnisse. Wir müssen das gesamte Ökosystem sehen, und der Schutz der Unterwasserwelt darf dabei nicht vergessen werden. Wir wollen deshalb über dieses Anliegen aus Sicht der Angler informieren. Gern laden wir Sie deshalb ein, sich über die folgenden Internetseiten weiter über die Angelfischerei, aber auch über die immer stärker werdenden Kormoranbestände zu informieren.

 

Verband Deutscher Sportfischer e.V.: http://www.vdsf.de/

Deutscher Anglerverband e.V.: http://www.anglerverband.com

Landesfischereiverband Baden-Württemberg e.V.: http://www.aktion-kormoran.de/

 

 

Unser Verein

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Die Angelfreunde Brake e.V. wurden im November 1984 von einer kleinen Gruppe begeisterter Angler gegründet. Der satzungsmäßig festgeschriebene Zweck des Angelvereins besteht in der waidgerechten Ausübung der Angelfischerei in unseren heimischen Gewässern. Neben der Angelfischerei engagieren sich die Angelfreunde Brake e.V. seit ihrer Gründung für den Natur- und Umweltschutz unserer heimischen Flora und Fauna, da nur in einer intakten Umwelt eine ebenso intakte Unterwasserwelt existieren kann.

 

 

Die Vereinsgewässer

 

Die Bega:

 

Die Bega unterhalb der Kläranlage Dörentrup bis zur Straßenbrücke Pagenhelle in Lemgo gehört seit je her zu unseren Pachtgewässern. Im Folgenden haben wir einige Bilder zusammengestellt, die die vielfältigen Bereiche der Bega gut beschreiben. Zusätzlich bewirtschaften die Angelfreunde Brake e.V. die Beganebenflüsse Tronsbach, Hillebeke und Mühlingsbach, die als Aufzuchtgewässer zur Verbesserung des natürlichen Fischbestands verwendet werden.

 

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© Marko Siekmann, 2005

 

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© Marko Siekmann, 2009

 

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© Marko Siekmann, 2009

 

 

 

 

Die Kiesgrube Waddenhausen:

 

Als Stillgewässer konnten die Angelfreunde Brake e.V. vor vielen Jahren zusätzlich zur Bega die Kiesgrube Waddenhausen anpachten, so dass neben der Fischerei in der Bega auch die Stillwasserangler bei uns gut aufgehoben sind.

 

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© Marko Siekmann, 2011

 

 

 

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